KSV Appenweier mit Niederlage im Gemeindederby

Ringer Oberliga: 12:22 Niederlage gegen den ASV Urloffen II an

Vergangenen Freitag stand für den KSV Appenweier der Rückkampf im diesjährigen Gemeindederby gegen den ASV Urloffen II an. In einer bis unters Dach gefüllten Halle fanden tolle Kämpfe bei einer hitzigen aber jederzeit Fairen Stimmung statt. Leider konnte das Trainerteam des KSV an diesem Abend nicht aus dem vollen schöpfen, hatte mir Verletzungspech zu kämpfen und auch in den entscheidenden Duellen war der Gast aus Urloffen besser eingestellt. Am Ende verlor das Team des KSV mit 12:22 Punkten. Die Kämpfe im Einzelnen:
57 kg Griechisch-Römisch: Keinen guten Tag erwischte Bodo Ebelle gegen Florian Ludwig. Ebelle fand nicht in den Kampf und gab zu viele einfache Wertungen ab. So verlor er am Ende vorzeitig mit 1:16 Punkten (0:4).
130 kg Freistil Das er in der Oberliga kaum zu bezwingen ist, zeigte wieder ein Mal Leo Kempf gegen Zoel Pirajean. Der köprerlich sehr starke Gast konzentrierte sich nur aufs verteidigen um gegen Kempf über die gesamt Kampfdauer zu bestehen. Kempf jedoch ging wie gewohnt vorwärts und sammelte mit seiner aktiven Kampfweise Punkt um Punkt. Am Ende wurde Kempf nach knapp fünf Minuten technischer Überlegenheitssieger (4:4).
61 kg Freistil: Einen schönen Kampf lieferten sich Shafia Niazi und Ihnat Dishli. Niazi konnte gegen einen der stärksten Gästeringer den Kampf lange offen halten. Gegen Ende des Kampfes sammelte der agile Dishli die entscheidenden Punkte und Niazi verlor mit 3:8 (4:6).
98 kg Griechisch-Römisch: Niklas Vollmer traf in dieser Gewichtsklasse auf Mario Kiefer. Vollmer war dem Gast körperlich überlegen, wurde jedoch zu Beginn des Kampfes bei einer eigenen Aktion gekontert und wäre beinahe auf beiden Schultern gelandet. Anschließend war Vollmer der aktivere Athlet und gewann mit 7:2 Punkten (6:6).
66 kg Griechisch-Römisch: Mit Sören Götz und Patrik Köhli, trafen zwei alte Bekannte aufeinander, die schon zahlreiche Kämpfe gegeneinander hatten. Götz konnte mit einem Wurf aus dem Stand und seiner aktiven Ringweise die Punkte sammeln und gewann am Ende souverän mit 6:2 Punkten (8:6).
86 kg Freistil: Unglücklich lief der Kampf zwischen Musa Jangubaev und Oliver Sauer. Jangubaev ging mit einer Führung in die Halbzeit. Danach wurde der Gast jedoch stärker und zu allem Überfluss verletzte sich Jangubaev nach einer Aktion und musste den Kampf verletzungsbedingt aufgeben (8:10).
71 kg Freistil: Ebenfalls bitter lief der Kampf zwischen Jan Fibich und Marius König. Beide Ringer lieferten sich einen guten Kampf, ehe Fibich sich bei einem Angriff seines Gegners verletzte und sich hierdurch durch eine Schulterniederlage geschlagen geben musste (8:14).
80 kg Griechisch-Römisch: Eine unlösbare Aufgabe hatte Robin Laas mit dem georgischen Spitzenringer Nika Korshia. Der Gast, der auch in der Bundesliga zu den stärksten Ringern gehört, konnte bereits nach knapp einer Minute die nötigen Punkte zur technischen Überlegenheit sammeln (8:18).
75 kg Griechisch-Römisch: Den wohl schönsten Kampf des Abends lieferten sich Luca Kappus und Jan Hiebsch. In einem Kampf mit offenem Visier wechselte die Führung mehrmals nach zahlreichen Aktionen in der Stand- und Bodenlage. In der zweiten Runde gelang es Kappus seinen Gegner zu kontern und unter dem Jubel der Zuschauer wurde er Schultersieger (12:18).
75 kg Freistil: Im letzten Kampf des Abends traf Lion Kempel auf den amtierenden deutschen Juniorenmeister Justin Federer. Kempel versuchte alles musste jedoch die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (12:22)

Die Reservemannschaft des KSV Appenweier unterlag im Vorkampf dem ASV Urloffen III mit 6:21. Die Punkte erzielten: Gerrit Meier (4) und Marc Glatt (2)

Der nächste Heimkampftag findet am 13.12 statt. Zu folgenden Zeiten beginnen die Kämpfe:

KSV Appenweier TUS Adelhausen 20:00 Uhr
KSV Appenweier II TUS Adelhausen II 18:30 Uhr
KSV Appenweier J RSV Schuttertal J 17:30 Uhr

6. September 2026
Zum Auftakt der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts bei der starken Mannschaft der RG Hausen-Zell an, die zu den Mitfavoriten zählt. Rechnete man sich im Vorfeld etwas aus, konnten die kurzfristigen Ausfälle der geplanten Siegringer und des rumänischen Neuzugangs Eduard Lenard nicht kompensiert werden. Mit diesen beiden Ringern wäre ein 16:16-Unentschieden sehr wahrscheinlich gewesen. Da in einigen umkämpften Begegnungen das Mattenglück fehlte, verlor man am Ende deutlich mit 24:8 Punkten. Nun gilt es, nächste Woche gegen Rheinfelden ein anderes Gesicht zu zeigen, um das Heimdebüt erfolgreich gestalten zu können. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Freistil: Zu seinem ersten Oberligaeinsatz kam der junge Ali Rezaie. Gegen den Bulgaren Vladimir Mandalov hatte er direkt einen der stärksten Gegner dieser Liga gegenüber. Rezaie musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (4:0). 130 kg Griechisch-Römisch: Hier traf Niklas Vollmer auf den körperlich überlegenen Maximillian Mond. Vollmer rang zu Beginn gut mit, fiel aber mehrmals in die Würfe des wurfstarken Gastgebers. Auch er musste sich nach knapp fünf Minuten mit 0:15 geschlagen geben (8:0). 61 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf des Abends lieferten sich Appenweiers Neuzugang Abdulrahman Alnajar und Dominik Gleichweit. In einem Kampf mit offenem Visier gab es Würfe und Wertungen auf beiden Seiten. Quasi mit dem Schlusspunkt musste Alnajar die entscheidenden Punkte zu seiner 14:16-Niederlage hinnehmen (9:0). 98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an die RG Hausen-Zell (13:0). 66 kg Freistil: Keine Chance hatte Shafi Niazi gegen den ehemaligen Bundesligaringer Manuel Wolfer. Nach einer Serie von Durchdrehern verlor er in der ersten Runde vorzeitig (17:0). 86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer nach der Pause mit Artur Heinrich. Er konnte seinen Gegner noch in der ersten Runde auf beide Schultern legen (17:4). 71 kg Griechisch-Römisch: Schwer tat sich Sören Götz gegen den kernigen Theo Schmittel. Götz war optisch der aktivere Athlet, wurde jedoch bei einer eigenen Aktion gekontert und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende verlor er mit 1:5 Punkten (19:4). 80 kg Freistil: Einen guten Kampf zeigte Lion Kempel gegen den starken Denys Siianytsia. Kempel hielt im Stand gut mit und verlangte dem Gastgeber alles ab. Am Ende kam Kempel noch einmal heran, konnte aber nicht die entscheidende Wertung zum Sieg erzielen und verlor knapp mit 2:4 Punkten (20:4). 75 kg Freistil: Hier musste Robin Laas kurzfristig einspringen, konnte jedoch deswegen nicht das entsprechende Gewicht bringen. Seinen Freundschaftskampf gegen Patrick Käppeler konnte er zwar gewinnen, jedoch gingen die Punkte an die RG Hausen-Zell (24:4). 75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf dieses gebrauchten Abends zeigte Luca Kappus eine herausragende Vorstellung gegen Bastian Kunz. Verlor Kappus im Vorjahr noch zweimal gegen Kunz, zeigte er dieses Mal eine tadellose Vorstellung. Nachdem er zu Beginn in einen Schulterschwung flog, drehte Kappus regelrecht auf und warf seinen Gegner mehrmals mit verschiedenen Techniken. So schaffte es Kappus sogar, vorzeitig einen 20:4-Überlegenheits-Sieg zu erzielen (24:8).
23. Juli 2026
Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
6. Juli 2026
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).
15. Juni 2026
Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.
12. Juni 2026
Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.
17. Mai 2026
Die Appenweirer Athletin und das Aushängeschild des weiblichen Ringkampfsports des KSV, Marie Trayer, wurde für die anstehende Studenten-Weltmeisterschaft vom Deutschen Ringer-Bund nominiert. Die Weltmeisterschaft findet vom 8. bis 13. Juni in Brasilien statt. Dies ist ein weiterer toller Erfolg für Trayer, die nach ihrem knappen 5. Platz bei den U20-Europameisterschaften 2024 nun das ersehnte Edelmetall auf internationalem Parkett erkämpfen möchte.
23. März 2026
Vom 20. bis 22.03. fanden die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 statt – mit großem Erfolg für den KSV Appenweier: Arianna Fibich sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 35 kg den dritten Platz. Die Nachwuchsringerin aus Südbaden startete überzeugend ins Turnier und gewann ihre ersten beiden Kämpfe souverän. Im Halbfinale musste sie sich gegen Aurelia Dorn trotz großem Einsatz geschlagen geben und verpasste den Finaleinzug. Im kleinen Finale zeigte Fibich jedoch erneut ihre Stärke: Mit einer konzentrierten Leistung setzte sie sich gegen Anna May durch und sicherte sich damit verdient die Bronzemedaille. Beim KSV Appenweier ist die Freude über diesen Erfolg groß – der Verein ist stolz auf seine Nachwuchsringerin. Mit diesem Ergebnis bestätigt Arianna Fibich ihr großes Potenzial und zählt zu den besten Nachwuchsringerinnen Deutschlands in ihrer Altersklasse.
2. März 2026
Am Samstag den 28.02 fanden die offenen hessischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom KSV Bavaria Waldaschaff statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt fünf Athletinnen in der Altersklasse U12 für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurden Johanna Dries bis 25kg sowie Alina Mildenberger bis 30 kg. Den zweiten Platz erreichte Emilia Vogt bis 30 kg. Auf Platz 3 platzierte sich Marina Mildenberger bis 25 kg. Den fünften Platz erzielte Alina Dagenbach bis 39 kg.
22. Februar 2026
Am Samstag den 21.02 fanden die offenen Baden Württembergischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom ASV Ladenburg statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt sieben Athletinnen für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurde Arianna Fibich bei den U14 bis 35 kg. Die Bronzemedaillen konnten sich Johanna Dries bei den U12 bis 25kg und Alina Mildenberger bei den U12 bis 30kg sichern. Des Weiteren platzierten sich: 4. Marina Mildenberger U12 bis 24kg, 4. Alina Dagenbach U12 bis 36kg, 5. Emilia Vogt U12 bis 30kg und 7. Xenia Fibich Frauen bis 57kg.
4. Februar 2026
Am Wochenende vom 31.01. bis 01.02. fanden die Südbadischen Meisterschaften im Ringen statt, ausgerichtet vom VfK Eiche Radolfzell. Am Samstag wurden die Titelkämpfe der C-Jugend sowie der Männer im Freistil ausgetragen. Am Sonntag folgten die Wettkämpfe der A- und B-Jugend im griechisch-römischen Stil. Betreut von den Trainern Marco Schmidt, Lucian Vilcu und Jugendleiter Andreas Kempel nahmen insgesamt neun Athleten an den Meisterschaften teil.. Den Titel sicherten sich Antonio-Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 63kg und Thomas Gebhardt bei den Männern bis 92kg. Des Weiteren platzierten sich: 5. Philip Block C-Jugend bis 46kg, 5.Fedor Treise A-Jugend bis 60kg, 6. Jochen Hurst B-Jugend bis 52kg, 7. Robert Geringer C-Jugend bis 46kg. 8. Ali Rezaie Männer bis 60kg, 13. Artur Jockers C-Jugend bis 34kg, 22. Philipp Kempel C-Jugend bis 38kg.